TransferWise beantragt die Brüsseler Lizenz, um in einem "No Deal" Brexit – TechCrunch zu navigieren


TransferWise, das internationale Geldtransferunternehmen mit Hauptsitz in London, beantragt in Brüssel eine neue Lizenz, um einen möglichen „No Deal“ -Experten zu meistern, da das Vereinigte Königreich sich darauf vorbereitet, die Mitgliedschaft in der Europäischen Union am 29. März dieses Jahres zu verlassen.

Einer der definitiven Vorteile der EU-Mitgliedschaft und etwas, das zweifellos britischen Fintech-Startups zugute kam, ist das sogenannte „Passporting“ von Finanzdienstleistungen. Dies bedeutet ein gewisses Maß an Harmonie in der Regulierung in der EU und bedeutet, dass Unternehmen, die in einem EU- (oder EWR-) Staat zugelassen sind, ihre Dienste in jedem anderen Land und mit minimaler zusätzlicher Genehmigung anbieten können.

Darüber hinaus bilden diese „Reisepässe“ die Grundlage für den EU-Binnenmarkt für Finanzdienstleistungen. Wenn das Vereinigte Königreich den Binnenmarkt verlässt, was aus einem No-Deal-Brexit und anderen möglichen Brexit-Formen resultieren wird, müssen Fintech-Unternehmen im Vereinigten Königreich, die im EU / EWR-Handel handeln oder dies beabsichtigen, neue Lizenzen erwerben aus einem EU / EAA-Land.

In TransferWise In diesem Fall ist die Eröffnung eines kleinen zusätzlichen Büros in Brüssel geplant. Das Unternehmen beantragt bei der belgischen Aufsichtsbehörde The National Bank of Belgium die Erteilung einer „Payment Institutions License“.

Und in gewissem Sinne ist dies für ein großes Unternehmen wie TransferWise keine so große Sache: Der Geldtransferdienst hat bereits neun Niederlassungen und beschäftigt weltweit 1.400 Mitarbeiter, von denen 230 im Hauptsitz in London ansässig sind.

Bei viel kleineren Start-ups kann der Verlust von Passausweisen jedoch zu teuer sein, je nachdem, in welcher Wachstumsstufe sich ein Unternehmen befindet und wie viel Landebahn noch übrig ist. Für neue Unternehmen ist die Einrichtung von Geschäften in Londons Fintech weniger attraktiv, da die behördliche Genehmigung für den Handel in der EU dupliziert werden muss.

Inzwischen ist es bemerkenswert, dass sich TransferWise für die Beantragung einer Regulierung in Belgien entschieden hat und nicht wie Irland (wie beispielsweise die Starling Bank) oder Litauen (wie Revolut). Man könnte argumentieren, dass beides einfachere Optionen sind. Litauen hebt sich besonders als Fintech-Regulierer mit den niedrigsten Barrieren und der leichtesten Berührung hervor.

Stichwort von TransferWise-Mitbegründer und CEO Kristo Käärmann: „Brüssel ist das Herzstück aller EU-Angelegenheiten. Daher ist es für uns sehr sinnvoll, ein Büro in der Stadt zu errichten. Die belgische Nationalbank hat uns mit ihrem Verständnis für den Zahlungsverkehrssektor und ihrer Offenheit für Innovationen beeindruckt und ist gleichzeitig eine starke und vertrauenswürdige Regulierungsbehörde. Wir möchten mit der BNB eine ähnlich produktive Beziehung aufbauen wie mit der britischen FCA. "